Gemeinsame Gebetszeit

"Herr Jesus Christus,

wir sind Zeugen Deines Todes

und Deiner Auferstehung"


Gen 37,3-4.12-13a.17b-28;Ps 105,16-21;Mt 21,33-43.45-46

Herz-Jesu-Freitag

Die Herz-Jesu-Verehrung geht auf die französische Nonne und Mystikerin Margareta Maria Alacoque zurück. 1675 erhielt sie von Jesus Christus im Rahmen einer mystischen Erfahrung den Auftrag, ein besonderes jährliches Herz-Jesu-Fest einzuführen. Die Herz-Jesu-Verehrung steht, neben dem Herz-Jesu-Fest am dritten Freitag nach Pfingsten, an jedem ersten Freitag des Monats im Mittelpunkt des Gebetslebens, als bevorzugter Tag für die Spendung der Krankenkommunion, der Aussetzung des Allerheiligsten und dem Gedenken an das Leiden und Sterben unserers HERRN. Im Heiligsten Herzen Jesu verbinden sich die Gläubigen in besonderer Weise mit der Liebe des HERRN. Eine interessante Deutung der Herz-Jesu-Verehrung bringt uns der franzödische Jesuit Pierre Teilhard de Chardin nahe: Für ihn ist das Herz Jesu der "Motor der Evolution" und das "dynamische Prinzip der Welt".

Impuls

Der Mensch ist und bleibt ein suchendes Wesen

Suchst du was? Das sagen wir manchmal, wenn wir sehen, wie jemand unruhig hin und hergeht, gespannt mal hierhin, mal dorthin schaut. Können wir wichtige Unterlagen nicht finden, sind wertvolle Sachen wie vom Erdboden verschwunden, dann ist der Ärger groß und ein quälendes Suchen geht los. Lebenswichtig ist die Suche nach dem täglichen Brot, nach befriedigender Arbeit, nach guter Gesundheit. Verlockend ist die Suche nach Geld und Geltung, nach Spaß und Genuss. Aber kaum ist etwas erreicht, beginnt schon aufs Neue die Suche nach mehr.

Jeder Mensch ist auf der Suche nach sich selbst. Nichts scheint uns näher als unser Ich, und doch finden wir uns nicht ohne das Du der anderen. Wir brauchen sie, aber auch sie brauchen uns. Nur gemeinsam können wir das Glück finden. Dazu hilft Egoismus genauso wenig wie Flucht vor sich selbst. Auch die vielen Ablenkungen der modernen Medienwelt sind keine Lösung. Menschen bleiben auf der Suche nach dem, was ihnen verloren ging: Vertrauen und Treue, Wahrheit und Frieden. Das gilt es, immer neu zu finden.

Gebetsgedenken

Jesus, ich bitte dich um Verzeihung, dass ich dich immer wieder hinausgeworfen habe aus deinem Eigentum. Bitte verzeih uns auch, wo wir dich als Kirche gemeinsam hinausgeworfen habe. Hilf uns, ehrlich zu bleiben. Ich will dich heute aufnehmen in mein Leben. Ich will dein Eigentum sein, auch wenn mir bewusst ist, wie schwach ich bin. Hilf mir, dass ich heute so lebe, dass du immer in mir bleibst.

Hymnus

Das erfragte ich unter den Menschen
als gewaltigstes Wunder:
Als Erde nicht war noch hoher Himmel,
noch Baum noch Berge nicht war,
noch Sonne nicht schien noch Stern,
noch Mond nicht leuchtete
noch das mächtige Meer,
als nirgends nichts war aller Enden und Wenden:
da war der eine allmächtige Gott,
der Herren mildester;
bei ihm viele Geister voll Herrlichkeit.
Doch eher als sie war der heilige Gott.

Allmächtiger Gott,
der du Himmel und Erde geschaffen
und den Menschen viel Gutes gegeben hast,
verleihe mir in deiner Huld den rechten Glauben,
gewähre mir Weisheit und Klugheit und Kraft,
dem Verderber zu widerstehn,
das Böse zu meiden
und deinen Willen zu vollbringen. Amen.

Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem

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Gemeinsame Gebetszeiten

Jeden Freitag um 15.00 wollen wir im gemeinsamen Beten, jeder an seinem Ort, unsere spirituellen Wurzeln stärken.

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Im Herbst des Jahres 2010 hat der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem den Verein gegründet.

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